In Zusammenarbeit mit:



DSL-Befragung 2008

Hintergrund und Kernergebnisse der Unternehmensumfrage 2008

Studiendurchführung

Energy factory St. Gallen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen.

Teilnehmer der Unternehmensumfrage

  • 77 etablierte, überwiegend mittlere und grössere Unternehmen, davon 13 Unternehmen mit DAX-Notierung bzw. M-DAX-Notierung
  • Branchen: Handel (16%), Banken und Finanzdienstleister (11%), Maschinen- und Anlagenbau (11%), Chemische und Verfahrenstechnische Industrie (9%)
  • Anzahl der Mitarbeiter: 52% mit 501-5000 Mitarbeitern, 30% mit >5000 Mitarbeitern, 18% mit <500 Mitarbeitern
  • 11-30% ältere Mitarbeiter
  • Fragebogen überwiegend durch Personalleiter beantwortet (46%)

Engpässe von Fach- und Führungspersonal

  • 82% der Unternehmen haben oder erwarten Probleme bei der Besetzung von Fach- und Führungspositionen.
  • Besonders problematische Berufsgruppen: Ingenieure (62%), Fachkräfte EDV/Informatik (51%), Fachkräfte Vertrieb (43%)
  • Verfolgte Strategien zur Reduktion der Engpässe: Aus- und Weiterbildung eigener Mitarbeiter (94%), Schaffung von Lehrstellen (72%), Verstärkte Darstellung des Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber (66%), Verstärkte Rekrutierung von Absolventen (FH/Uni) (64%)

Einsatz vielfältiger Massnahmen zur Begegnung der Folgen des demographischen Wandels

  • 82,7% der Unternehmen geben an, dass der demographische Wandel besondere Massnahmen im Bereich des Personalmanagements notwendig macht. Schon 57,5% der Unternehmen haben eine Altersstrukturanalyse durchgeführt.
  • Hinsichtlich bereits durchgeführter Massnahmen erreichen die Verankerung der Wertschätzung aller Altersgruppen im Unternehmen (71,2%), Massnahmen zur Gesundheitsförderung (69,7%), Massnahmen im Bereich der Arbeitsplatzgestaltung (Ergonomie) (60,5%) sowie die Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle (57,9%) die höchsten Werte.
  • Niedrige Werte erreichen hingegen spezielle Weiterbildungsmassnahmen für unterschiedliche Altersgruppen (18,7%), die Schaffung spezifischer Stellen oder Abteilungen zur Bewältigung des demographischen. Wandels (17,8%), Unterstützungsangebote für altersgemischte Teams (13,7%), Mentoring-Programme (12,3%) sowie Betriebsvereinbarungen zum demographischen Wandel (8,7%).

Einschätzung älterer Mitarbeiter

  • Gewürdigt werden vor allem die Einsatzbereitschaft und die Qualitätsorientierung von älteren Mitarbeitern. Hinsichtlich der Arbeitseffektivität und der Anpassungsfähigkeit werden keine nennenswerten Unterschiede zwischen älteren und jüngeren Mitarbeitern gesehen.
  • Während älteren Mitarbeitern einerseits mehr Praxiserfahrung, höheres Fachwissen, grössere Widerstandsfähigkeit gegenüber Problemen und bessere soziale Kompetenzen zugeschrieben werden, gelten ältere Mitarbeiter andererseits als schwerer kündbar, weniger flexibel einsetzbar und weniger teamfähig.

Portrait energy factory St. Gallen AG

Die energy factory ist ein Spin-off des Institutes für Führung und Personalmanagement (I.FPM) der Universität St. Gallen. Das Unternehmen ist exklusiver Lizenznehmer einer vom I.FPM entwickelten Methode zur Messung Organisationaler Energie, die bereits in mehr als 500 Unternehmen weltweit eingesetzt wurde. Mit dem St. Galler Energiemodell unterstützt die energy factory Unternehmen bei der Steigerung von Potenzialausschöpfung, Innovationsfähigkeit und Veränderungsbereitschaft. Das Leistungsspektrum der energy factory umfasst Mitarbeiterbefragungen, Leadership-/HRM-Beratung, Untersuchungen zur Arbeitgeberattraktivität (Employer Branding), Organizational Energy Workshops sowie Seminare und Programme zur Führungskräfteentwicklung. Weitere Informationen über die energy factory finden Sie unter www.energyfactory.com.